Vietnam Rundreise 13/17: Saigon, Stadtrundfahrt

Heute machten wir eine Stadtrundfahrt durch Saigon. Wir besuchten u. a. das Kriegsmuseum. Dieser Besuch hat uns noch die nächsten Tage beschäftigt! Anschließend ging es weiter zur Kathedrale Notre Dame und den ehemaligen Präsidentenpalast.

… hier geht es weiter mit unserem Tagebuch:

Sonntag, 12. November 2007:

Birgit schrieb:

Heute stand eine Stadtrundfahrt durch Saigon auf dem Programm. Da wir am Vortag ja schon Chinatown abgeharkt hatten (mir persönlich hat es übrigens nicht so gut gefallen; wenn ich da an Chinatown in Toronto denke, das war schon eine andere Hausnummer; allerdings erklärte uns Tuyen, dass viele der chinesischen Apotheken für den neue geplanten Autobahnbau abgerissen worden sind) ging es als erstes zum Kriegsmuseum. Ich persönlich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich viel über den Vietnamkrieg. Draußen vor dem Gebäude standen einige alte Kriegsflugzeuge und so fotografiert man erst einmal munter drauf los. Das ist mir aber sehr schnell vergangen sobald ich eines der zahlreichen Gebäude betreten hatte, in denen man schonungslos mit dem Krieg und seinen Opfern konfrontiert wurde. Wenn man sieht was der Krieg alles für Opfer fordert, auch heute noch, da wird einem ganz anders. Ich persönlich hätte einfach drauf losheulen können, so schlimm war das für mich. Da kann man sich nur wünschen, dass die Menschen endlich mal vernünftig werden und in Zukunft zufrieden zusammen leben werden. Leider wird das wohl immer nur ein Wunsch bleiben 🙁

Amerikanische Kampfflugzeuge vor dem Museum

Hier wurden Kinder aufgefordert ihre Eindrücke von Krieg und Frieden zu malen…

… die Bilder des Friedens geben Hoffnung 🙂

 In etwas bedrückender Stimmung ging es weite zur Kathedrale von Notre Dame. Nein, die gibt es nicht nur in Paris. Dem Original dort nachempfunden steht auch ein Exemplar in Saigon. Da ich ja noch nie in Paris gewesen bin, habe ich mir diese Kirche immer sehr prunkvoll vorgestellt. Dementsprechend war ich doch recht enttäuscht, als wir das Innere betraten. Außer ein paar bunten Glasfenstern war die Kirche einfach nur schlicht und überhaupt nicht schön 🙁

Die Kathedrale Notre Dame in Saigon

Regina Pacis – ORA PRO NOBIS

Im Innern der Kathedrale – 1

Im Innern der Kathedrale – 2

Im Innern der Kathedrale – 3

Im Innern der Kathedrale – 4

Gleich nebenan liegt das Hauptpostamt von Saigon. Da es hier auch nicht besonders viel zu sehen gab (es hat angeblich 365 Tage im Jahr geöffnet) ging es anschließend, für meine Begriffe recht früh (ca. 12 Uhr) zum Mittagessen in ein vietnamesisches Restaurant nahe dem Sheraton Hotel.

Das Hauptpostamt in Saigon

Im Hauptpostamt – 1

Im Hauptpostamt – 2

Das Rathaus in Saigon

Die Oper

Typische Händlerin

Auch die Kinder helfen als Straßenverkäufer mit den Lebensunterhalt der Familie zu verdienen

Flambierter Nachtisch

 Danach war der ehemalige Präsidentenpalast an der Reihe. Hier gab es allerhand interessante Räumlichkeiten zu sehen, die der Präsident damals wirklich selber genutzt hat. Z. B. einen Kartenraum, sein Büro aber auch ein Spielezimmer und einen Kinosaal. Der Ausgang führte durch Schutzräume im Keller und die Küche ins Freie.

Der Präsidentenpalast

Ho Chi Minh

Das Kartenzimmer

Büro des Präsidenten von Süd-Vietnam

Sitzecke für die Gäste 😉

Aussicht aus dem Büro

Der Teppich sieht teuer aus 😉

Empfangsaal des Vizepräsidenten

Begrünter Innenhof

Das Büro der Frau des Präsidenten

Eine kleine Bibliothek

Ein Zimmer für gesellige Spieleabende

Markus hat Durst… es ist ganz schön heiß!

Der Helikopter des Hauses

Ein Fahrzeug des Präsidenten

Die Großküche

Einer der Panzer mit denen die Nordvietnamesen den Präsidentenpalast in Saigon eingenommen haben…

… und der Zweite.

 Danach war noch ein wenig Shopping auf dem Ben Thanh Market angesagt. Der sah zwar recht interessant aus, allerdings wurde man als Tourist gleich wieder von irgendwelchen Souvenierverkäufern vollgequatscht.

Da Markus vom Reiseleiter erfahren hatte, dass es ganz in der Nähe eine Straße gibt in der viele Gameboy-Spiele verkauft werden, beschlossen wir nicht mit dem Bus zurück ins Hotel zu fahren sondern gleich dort zu bleiben und dann später mit dem Hotel-Shuttle zurück zu fahren. Nach einigen Einkäufen, vielen gefährlichen Straßenüberquerungen und einem Burger bei „Lotteria“ (einer vietnamesischen McDonals-Nachahmung) fanden wir tatsächlich in dem ganzen Straßenverkehr die Haltestelle des Shuttlebusses, der uns sicher wieder zum Hotel zurück brachte. Nach einer kurzen Dusche ließen wir den Abend bei einem Gläßchen Sangria auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen.

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