Vietnam Rundreise 10/17: Can Tho, Soc Trang

Noch recht müde vom gestrigen Reisetag machten wir uns heute auf den Weg nach Soc Trang. Dort besuchten wir eine Khmer-Pagode, die für ihre fliegenden Hunde bekannt ist und ein Khmer-Museum. Auf dem Weg dorthin sahen wir einiges skurriles…

… hier geht es weiter mit unserem Tagebuch:

Samstag, 10. November 2007:

Birgit schrieb:

Heute war wirklich nicht mein Tag. Gestern waren wir ja erst um Mitternacht ins Bett gekommen… heute morgen um vier Uhr weckte mich der Verkehr 🙁 Zwar konnten wir ausschlafen, da wir die Tour zu den schwimmenden Märkten auf Morgen verschoben haben, allerdings war an Schlaf irgendwie nicht mehr zu denken. Das ständige Gehupe auf der Straße war echt nervig. Entsprechend groggy machten wir uns auf den Weg zum Frühstück. Aber auch hier besserte sich unsere Laune nicht wirklich. Von allem war zu wenig da und hinter allem musste man her laufen. Das war kein guter Start in den Tag 🙁

Vor der Abfahrt verschafften wir uns noch erste Eindrücke von Can Tho

Die Uferpromenade in Can Tho

Um kurz nach zehn ging es dann los nach Soc Trang. Dahin waren es zwar nur 65 km, die Fahrt sollte aber trotzdem knapp zwei Stunden dauern. Auf dem Weg machten wir zwischendurch mal Halt und unser Reiseleiter zeigte uns wie einige Straßenhändler ihre Waren feil boten. U. a. wurden auch Schlangen verkauften.

Verkauf direkt an der Straße.

Wer traut sich einmal rein zu fassen?

Die Verkäuferin ist da sehr unerschrocken 😉

Überall wird direkt auf der Straße die Ware feil geboten

Wir würden dort wahrscheinlich kein Fleisch kaufen… vielleicht sind wir aber auch nur übervorsichtig 😉

Es ging immer weiter am Mekong lang

Leben am Mekong

Zuerst wollten wir uns eine Khmer-Pagode anschauen, die dafür berühmt ist, dass dort ganz viele Fledermäuse bzw. „fliegende Hunde“ leben. Die Pagode selbst war leider einige Wochen vorher abgebrannt, da jemand am Abend zuvor die Räucherstäbchen nicht gelöscht hatte. Auf dem kurzen Fußweg zur Pagode zeigte uns der Reiseleiter wieder viele einheimische Spezialitäten: frittierte Bananen, gegrillter Klebreis mit Kokosmilch, Sesamkekse, Kokosbonbons usw. Die fliegenden Hunde waren ganz lustig anzuschauen, aber auch ein wenig unheimlich.

Oben in den Bäumen waren die fliegenden Hunde zu bestaunen

Der Eingang zur Pagode war noch sehr eindrucksvoll…

… die Pagode machte leider nicht mehr einen so guten Eindruck 🙁

Im Innern der Pagode

Diese Schweine waren den Bewohnern heilig, sie haben ihr eigenes Grabe bekommen.

Danach ging es noch in ein kleines Khmer-Museum und in eine vietnamesische Pagode. Dort sahen wir eine Kerze, die seit 1971 brennt und 50 kg schwere Räucherstäbchen.

Das Khmer-Museum in Soc Trang

Darstellung im Khmer-Museum

Traditionelle Tracht der Khmer 1

Traditionelle Tracht der Khmer 2

Traditionelle Tracht der Khmer 3

Taditionelle Musikintrumente

Darstellung im Khmer-Museum

Prunkvoll

Ein Gebetstuhl

Darstellung eines Elefanten in einer vietnamesischen Pagode

Farbenfrohes „Durcheinander“ in der vietnamesischen Pagode 1

Farbenfrohes „Durcheinander“ in der vietnamesischen Pagode 2

Diese Kerze brennt seit 1971

Ein Räucher“stäbchen“ wiegt 50 kg

Im Hof der Pagode 1

Im Hof der Pagode 2

Im Hof der Pagode 3

Im Hof der Pagode 4

 Gegen 16.00 Uhr kamen wir wieder im Hotel an… ich war so kaputt, dass ich erst einmal ein Stündchen geschlafen habe. Um 18.00 Uhr haben wir uns dann alle zum Abendessen getroffen. Das Restaurant lag direkt am Ufer des Mekong und an den Wänden wimmelte es (sehr zum Leidwesen von Markus) nur so von Geckos. Trotzdem haben wir das leckere Essen sehr genossen.

Danach sind wir noch ein bisschen Bummeln gegangen und haben uns für 15 US$ noch einen Trolley fürs Handgepäck besorgt. Irgendwo müssen die ganzen Souvenirs ja untergebracht werden 😉

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