Thailand Rundreise 5/18 : Bangkok, Klongfahrt

Zum Abschluss des langen Tages machten wir eine Klongfahrt (Klong heisst übrigens „Kanal“). Wir machten uns also auf das Venedig Süd-Ost Asiens zu erkunden und entdeckten einiges skurriles.

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16. Juli 2004 22.00 Uhr in Bangkok/Thailand:

Birgit schrieb:

Nach gut eineinhalb Stunden Pause stand nun eine Klongfahrt mit einem Longtail-Boot auf dem Programm. Hier konnte man die sehr unterschiedlichen Verhältnisse, in denen die Thailänder leben, sehr gut sehen. Auf der einen Seite sehr ärmliche und einfache Häuser, in denen bei uns in Deutschland bestimmt niemand wohnen müsste. Dazwischen dann aber auch immer vereinzelt sehr schöne prächtige Häuser. Laut unserem Reiseleiter leben bis zu 70% der Bevölkerung in Bangkok in Armut.

Nachdem wir die Klongs verlassen hatten, sind wir an einem Anleger auf eine Reisbarke umgestiegen. Hier hatte man für uns ein leckeres Obstbüffet aufgebaut. Obst, von dem wir vorher noch nicht einmal gehört hatten, wurde uns dort angeboten. Mutig haben wir natürlich alles probiert und eigentlich schmeckte auch alles sehr gut. Ver wollte konnte auch bem Boot auch Alkoholika ohne Ende bekommen, und viele konnten bei Gratis-Whiskey dann auch nicht „Nein“ sagen 😉

Nachdem die Bootstour dann zu Ende war, ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Dort haben wir dann aber nur kurz geduscht, denn Markus wollte noch nach einem Objektiv für unsere neue Kamera schauen.

Erst haben wir bei einem Einkaufscenter in der Nähe des Hotels geguckt. Als dort aber nichts zu finden war, sind wir dann mit der Hochbahn zum Siam Center gefahren. Das war günstig und ging schneller als mit dem Taxi. Leider hatten wir dort auch keinen Erfolg. Ziellos irrten wir durch viele kleine Gassen, bis uns plötzlich eine Thailänderin ansprach. Sie dachte, wir würden den Weg zur Hochbahn suchen und wollte uns sagen, dass wir in die falsche Richtung laufen. Sie hat uns dann noch gefragt, woher wir sind, wie lange wir bleiben usw. Obwohl sie sehr nett war, denkt unsereins ja immer gleich an Abzocke. Sie war aber einfach nur nett und hat uns dann ein anderes Einkaufscenter um die Ecke empfohlen. Dort sind wir dann auch endlich fündig geworden. Doch leider kosten die Objektive hier fast so viel wie in Deutschland. Da wir uns dann auch wegen der Garantie sehr unsicher waren, haben wir es dann doch lieber gelassen.

Allerdings haben wir uns noch eine Compact-Flash-Karte mit 256 MB gekauft, denn unsere erste haben wir gleich am ersten Tag voll geknipst. Danach ging es dann mit zerschundenen Füßen zurück ins Hotel.

Zur erwähnen ist noch unser Reiseführer. Er heißt Pao und ist sehr nett. Er hat viele lustige Erklärungen parat und bringt uns viel zum Lachen. Zum Glück begleitet er uns auch auf der Nordthailand-Rundreise.

Und dann war da ja auch noch Markus und die Schlange! Vor dem Wat Po stand ein Mann mit einer riesigen Schlange, die Markus sich dann auch gleich um die Schultern legen ließ. Nach dem Foto wollte der nette Mann dann auch gleich 300 Baht (ca. 6 €) dafür haben… ich würde mal sagen: Tourifalle!!!

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