New York/Kanada zum Indian Summer #01 – Anreise, Time Square, Manhattan mit Guide

Nun geht es endlich los!!! 🙂 Wir wollen das quirlige New York und die unberührte Natur Kanadas entdecken! Begleitet uns auf der Anreise nach New York und den ersten Eindrücken bei einer Bustour durch Manhattan. Außerdem verabschieden wir eine alte Bekannte vom Pier am Hudson River. Aber schaut doch mal selber:

In unser Reise-Tagebuch schrieben wir folgendes:

Montag, 19. September 2016:

Am Montagmorgen um 10.30 Uhr sollte unser Flug nach Frankfurt gehen. Von dort ging es um 13.20 Uhr Ortzeit weiter nach Newark. Also machten wir uns um kurz vor Acht auf den Weg nach Hannover Langenhagen zum Flughafen. Da unsere eigentliche Strecke über die A2 durch eine Baustelle ständig blockiert war, suchten wir uns einen Schleichweg über die Dörfer… die Idee hatten einige andere zwar auch, aber im Großen und Ganzen kamen wir recht zügig am Flughafen an. Da wir vorher schon online eingecheckt und die Bordkarten auf unseren Handys parat hatten, mussten wir nur noch die Koffer abgeben. Das Gewicht passte uns so ging wieder alles recht fix über die Bühne. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass uns in Frankfurt wegen des Fluges in die USA noch eine große Sicherheitskontrolle bevorstehen würde. Es wurden aber lediglich noch einmal die Pässe angeschaut, kurz gefragt, ob und wann man denn auch wieder ausreisen würde und das war es dann. Also alles ganz easy. Noch vor dem Abflug kamen wir mit einem Pärchen ins Gespräch, dass ebenfalls auf dem Weg nach New York war um von dort aus eine Kreuzfahrt mit der AIDAdiva nach Montreal zu starten. Was für ein Zufall… unser erstes Kreuzfahrtschiff 🙂 Wir erkundigten uns noch, wo das Schiff liegen würde und für wann die Abfahrt geplant war. Da könnten wir dann ja mal zum winken vorbei gehen.

Es geht los… wir freuen uns 🙂

Der Flug nach Newark dauerte ca. achteinhalb Stunden. Wir lenkten uns mit dem Entertainmentsystem ab, und so verging die Zeit wie im Flug. In Newark angekommen hatten wir auch noch Glück mit der Einreise… gerade mal ein dreiviertel Stunde und wir waren durch. Nach uns wurde die Schlange dann auch sehr schnell länger. Ein wenig länger mussten wir auf die Koffer warten. Die Transportbänder streikten ein wenig… aber auch sie gaben irgendwann auf uns spuckten auch unsere Koffer wieder aus. Dann machten wir uns auf dem Weg zum Shuttlebus. Im Voraus hatten wir uns schon über die verschiedenen Möglichkeiten erkundigt nach Manhattan zu kommen. Da uns die ganzen Sammelshuttles zu viele schlechte Bewertungen im Internet bekommen hatten, hatten wir erst die Idee einfach ein Taxi zu nehmen. Auf die Dollars kam es bei der Reise nun auch nicht mehr an. Zum Glück erfuhren wir dann aber noch von dem Shuttlebus, der alle fünfzehn Minuten vom Flughafen direkt zum Port Authority Bus Terminal fährt… für 17 $ pro Person. Wir mussten zwar einmal fragen, wo wir hin mussten, aber dann hat alles problemlos geklappt. Eine nette Frau an der Haltestelle verkaufte die Tickets und dann stellt man sich brav hinten in der Schlange an. Es dauerte zwar dann auch tatsächlich 15 Minuten, bis der Bus los fuhr, aber das war zu verschmerzen. Da es schon später Nachmittag war, kamen wir in die Rushhour zum Feierabend… so brauchten wir dann ca. eine Stunde durch den Lincoln Tunnel zur gewünschten Station. Von dort aus waren es für uns noch zwei Blocks zu Fuss zu unserem Hotel Travel Inn.

Der Newark Airport Express… total günstig und praktisch.
Aus dem Bus ein erster Blick auf Manhatten

Der Portier, der uns begrüßte war nicht sehr nett. Er zog unsere Kreditkarte durch, holte die Unterschrift ein uns wies uns den Weg. Dieser führte durch einen Garagentrackt zu den weiter hinter liegenden Aufzügen. In der vierten Etage angekommen mussten wir einmal um das Schwimmbad in der dritten Etage herum gehen und waren dann an unserem Zimmer Nr. 425. Es machte den altbackenen Eindruck, den wir erwartet hatten, war aber sehr sauber und hatte reichlich Platz für New Yorker Verhältnisse.

Angekommen am Hotel Travel Inn in der 42. Straße
Ein wenig altbacken… aber groß und sauber.

Nachdem wir die Koffer ausgepackt und uns ein wenig frisch gemacht hatten, gingen wir gleich wieder raus um nicht auf dem Bett einzuschlafen. Wenigstens zum Times Square wollten wir es noch schaffen. Dort waren wir dann auch, aber es war alles recht viel für uns … zu viele Eindrücke, wo es doch schon Schlafenszeit war 😉 Wir machten uns bald auf den Rückweg, aßen noch eine Kleinigkeit und fielen dann um zehn Uhr todmüde ins Bett.

Unser erstes Mal… am Time Square 😉
Viele Eindrücke… ein wenig zu viel für uns… wir gehen schlafen… gute Nacht!

Dienstag, 20. September 2016:

Ab drei Uhr waren wir mehr wach als im Schlaf, aber bis um sechs hielten wir durch. Dann machten wir uns fertig und es ging wieder los. Heute sollte eine fünfstündige Busfahrt auf dem Programm stehen. Diese hatten wir vorab über getyourguide.de gebucht und waren schon sehr gespannt. Vorher gingen wir aber noch direkt neben dem Hotel frühstücken. Markus nahm French Toast mit Eiern und Bacon und Birgit Pancakes mit Bacon. Es war alles ganz lecker, aber so recht anfreunden konnten wir uns mit dem amerikanischen Frühstück nicht. Für die nächsten Tage müssten wir uns etwas anderes einfallen lassen 🙁

Gegen halb Acht machten wir uns dann auf den Weg um unsern Treffpunkt für die Bustour zu suchen, das Sheraton Hotel 7 Ave. Ecke 53. Straße. Gemütlich legten wir Block für Block hinter uns und schon gegen Acht Uhr hatten wir es gefunden. Da wir nur noch zwei Blocks von der Südspitze des Central Parks entfernt waren, machten wir noch einen kleinen Abstecher dort hin. Um viertel vor neun waren wir dann am vereinbarten Treffpunkt und trafen gleich noch andere Paare, die mit uns unterwegs sein würden. Um kurz vor neun kam dann eine Mitarbeiterin von Opentours auf uns zu. Sie sagte uns, dass sich Stefen ein wenig verspäten würde. Gegen viertel nach neun war Stefen dann da. Er kam ganz aus dem Norden von Manhattan und die U-Bahnen fuhren heute wohl nicht so pünktlich. Er hakte die Teilnehmer auf seiner Liste ab und dann hatten wir ein Problem. Zwei Paare hatten ihre Teilnahme nicht noch einmal rückbestätigt und so standen sie bei Stefan nicht mit in der Teilnehmerliste. Leider hatte er auch nur einen Minivan für die Acht bestätigten Teilnehmer. Er ging kurz ins Hotel um zu telefonieren, konnte aber auf die Schnelle leider nichts mehr erreichen. Die vier würden heute nicht mit ihm fahren können. Nach noch einigem hin und her gingen wir dann endlich gegen halb zehn zum Van. Wir erfuhren noch, dass zwei der Paare gestern bei der AIDAdiva an Bord gegangen sind, und heute um 17 Uhr zurück auf dem Schiff sein müssten. Ach die Welt ist doch wirklich kein 🙂

Der Fahrer fing an sich durch den Verkehr zu quälen und Stefan erzählte uns gleich, dass der Verkehr im Monat September immer am schlimmsten war. Zusätzlich war in unserer Woche ja auch noch die Generalversammlung der UN und man musste immer mit einigen Straßensperrungen rechnen. Hochrangige Politiker waren in der Stadt… sogar Barack Obama, zu diesem Zeitpunkt noch der Präsident der USA, sollte da sein.

Wir fuhren an der Westseite des Central Parks entlang und Stefan erzählte uns, das dies eine der teuersten Wohngegenden in New York sei. Unser erster Stopp war an der Westseite des Central Park direkt vor dem Dakota Building. Dieses Gebäude erlangte traurige Berühmtheit, weil direkt dort vor dem Eingang John Lennon erschossen wurde. Seine Witwe Yoko Ono lebt noch immer in diesem Gebäude und hat einen Blick auf einen Gedenkstein für ihren verstorbenen Mann im Central Park. Das Dakota Building ist so exklusiv, dass dort sogar einige berühmte Kaufinteressenten abgelehnt werden konnten. Sogar Michael Jackson oder Madonna wollte man dort nicht haben. Wir gingen wir dann direkt in den Central Park zu den „Strawberry Fields“. Hier war der Gedenkstein für John Lennon zu sehen. Es war ein Kreis der aus vielen kleinen Marmorsteinchen bestand. In der Mitte stand das Wort „Imagine“. Die Steine dafür stammten aus der altrömischen Stadt Pompeij und wurden von Yoko Ono für diese Gedenkstätte besorgt. Ein Gitarrenspieler saß auf einer Bank und stimmte „Yesterday“ an… das war ein schöner Ort im sonst so trubeligen New York. Aber auch hier wurde es wuselig, als die Radfahrer von AIDA ankamen… vor denen ist man aber auch nirgendwo sicher 🙂

Dakota Building
Strawberry Fields in Central Park… eine ruhige Erinnerungszone für John Lennon
Ein irgendwie spiritueller Platz

Wir gingen zurück zur Straße und bummelten noch ein wenig weiter. Stefan machte uns noch auf die kleinen Lampen über den Eingangsdächern der Wohnhäuser aufmerksam. Die Bewohner haben in ihrer Wohnung eine Klingel und können sich so ein Taxi bestellen und müssen nicht auf der Straße darauf warten. Ein Knopfdruck und an der Tür leuchtet die Lampe rot. So wissen die Taxifahrer Bescheid, dass eine Tour mit einen betuchten New Yorker ansteht. Wir kamen noch an einem Gebäude vorbei, das 1930 eröffnet wurde. Hier wohnt wohl Bono von U2. Na, dass Markus noch mal an dem Wohnhaus seines Helden seiner Jugend vorbeikommen würde, hätte er sich wohl auch nicht träumen lassen 🙂 Wir kamen wieder zu unserem Minivan und es ging weiter.

Wir fuhren einmal quer durch den Central Park zur Ostseite. Diese Wohngegend war noch exklusiver, weil hier nicht die neureichen New Yorker wohnten, sondern die alt eingesessenen. Und wieder standen wir im Stau. Die Reichen New Yorker wollten damals keinen nahen U-Bahn-Verkehr zu ihrer Upper East Side um mehr oder weniger für sich alleine zu bleiben. Das sich dadurch der immer größer werdenden Verkehr in New York nun auf der Straße direkt vor ihren Häusern langquälen musste, damit hatten sie wohl nicht so ganz gerechnet. Unser nächster Stopp war das Plaza Hotel an der 5th Avenue. Hier war „Kevin allein in New York“. Direkt gegenüber soll der Haupt „Apple Store“ sein, der 24 Std. am Tag 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Leider erzählt uns das Stefan erst später… ein Foto davon haben wir somit erstmal nicht. Wir schlenderten die 5th Avenue hinunter bis zum Trump Tower. Dort in den obersten Etagen wohnte Donald Trump selbst. Die Stadt New York hat ihm bezüglich der Architektur wohl eine Menge zu verdanken… ob er wirklich zum nächsten Präsidenten der USA taugt, lassen wir jetzt einmal dahin gestellt sein. Auf jeden Fall hatten wir die Möglichkeit in seinem edlen Gebäude die Toiletten zu benutzen. Der untere Bereich ist öffentlich zugänglich. Es gibt eine kleine Snackbar, eine Eisdiele und einen Souvenirshop. Und eben auch einen Toilettenbereich, der öffentlich zugänglich ist. Alles ist im roten Marmor gehalten… erinnert ein wenig an seine Gesichtsfarbe, oder 🙂

Plaza Hotel in New York … Drehort von „Kevin allein in New York“
Ein guter Ort um in New York auf die Toilette zu gehen 😉

Unser nächster Stopp war der Madison Square Park. Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf das Empire State Building. Dieses wurde 1931 eröffnet. Allerdings zu einer Zeit der Depression in der Stadt und so standen viele Büroflächen dort anfangs leer. Spaßeshalber wurde es von den New Yorkern dann „Empty State Building“ genannt. Abends wird das Gebäude zeitweise in verschiedenen Farben beleuchtet. Stefan erzählte uns, dass es z. B. als Deutschland 2014 Weltmeister geworden war eine Woche in den Farben schwarz, rot, gold geleuchtet hatte. Gestern war es grün, um auf den Umweltschutz hinzuweisen usw.. Wir gingen ein paar Schritte weiter und standen vor dem Faltiron-Building. Dieses Gebäude ist entstanden, weil der Broadway sich als einzige Straße schräg durch die sonst einem Schachbrett ähnelnden Straßen von Downtown Manhatten zieht. Das so entstandene dreieckige Grundstück wurde dann mit dem ersten Gebäude New Yorks bebaut, das Stahlträger in sich hat. Vorher wurde lediglich aus Stein gebaut. Das Flatiron Builiding musste aber wegen seiner spitz zulaufenden Form stabiler gegen oft sehr starke Winde von der Seite sein.

Unser erster Blick auf das Empire State Building
Gar nicht so einfach bei dem Verkehr ein schnelles Foto hinzubekommen 😉

Es ging weiter mit den Minivan in Richtung Süden Manhattens. Stefan machte uns darauf aufmerksam, dass sich das Straßenbild nun veränderte. Die wie mit einem Lineal gezogenen Straßen hörten auf und es sah alles ein wenig „gemütlicher“ aus. Wir fuhren durch Greenwich an der Christopher Street vorbei. Hier gab es im Jahr 1969 die größten Proteste von Schwulen und Lesben in den USA gegen die immer größer werdende Diskriminierung durch die Polizei. Noch heute ist uns ja der Christopher Street Day bekannt, der auf diese Proteste zurückgeht.

Stefan erzählte uns viel über die Entwicklung der einzelnen Stadtteile. Schon oft ist es so gewesen, dass ein Stadtteil mal recht günstig war um dort zu leben. Viele Künstler siedeln sich dann dort an, es werden nette Restaurants und Bars eröffnet, und irgendwann will dann jeder dort wohnen. Dann explodieren die Preise. In Greenwich kosen z. B. ein Ein-Zimmer-Appartement mit ca. 20 qm um die 4.000 $ im Monat… unvorstellbar. Stefan z. B. wohnt ganz im Norden von Manhatten noch nördlich von Harlem in Inwood. Dort zahlt er für eine Drei-Zimmer-Appartement 1.800 $ im Monat. Dieses muss er sich allerdings mit einer Bekannten teilen. Das durchschnittliche Jahreseinkommen z. B. eines Polizisten liegt bei 40.000 $… da stimmen die Verhältnisse einfach nicht. Und es führt dazu, dass die meisten New Yorker mehrere Jobs haben, um überhaupt überleben zu können. Daher könnte ja auch der Spruch kommen… die Stadt die niemals schläft 🙂

Dann waren wir in „Little Italy“ angekommen. Wir stiegen an der Ecke Mulberry St./Grand St. aus. Wir hatten mal wieder Glück und konnten ein Straßenfest zu Ehren des heiligen San Gennaro miterleben. Dieses findet immer September für zwei Wochen statt. Wir hatten zwanzig Minuten Zeit für uns und bummelten ein wenig durch die aufgebauten Stände. Nach einer leckeren Pizza gingen wir in der berühmten Konditorei Ferrara noch auf die Toilette. Wir staunten nicht schlecht, eine kleine Kugel Eis sollte 5 $ kosten, die große gab es dann für 7 $ … da sind wir mit unseren 1€-Kugeln in Deutschland ja wirklich gut dran 🙂

Bei Tageslicht sah das Straßenfest nich tallzu spektakulär aus… aber es war mal nett zu sehen.

Danach schlenderten wir weiter durch die belebten Gassen des Straßenfestes in Richtung Chinatown. Stefan erzählte uns, dass es leider nicht mehr oft so belebt in Little Italy ist. Der Stadtteil wird immer mehr von den Chinesen aus dem angrenzenden Stadtteil aufgekauft. Nördlich der Canal Street, der die beiden Stadtteile eigentlich trennt gab es noch vor zehn Jahren lediglich italienische Geschäfte. Mittlerweile schaut man aber in Richtung Norden schon auf viele Chinesische Geschäfte. So langsam aber sicher stirbt Little Italy aus, meinte er. Wir erfuhren auch noch, dass viele der Chinesen dort illegal wohnten und sich eine kleine eigene Stadt im großen New York aufgebaut haben. Oft sprachen Sie kein Englisch und gingen auch nie aus ihrem Stadtviertel raus. Hier gab es sogar auf den Straßenschildern chinesische Beschriftungen, so dass sich alle zurecht fanden. Die Stadt hat erst zu spät angefangen etwas gehen die illegalen chinesischen Bewohner etwas zu unternehmen. Nun war es mehr oder weniger zu spät und diese werden einfach geduldet. Wie viele es wirklich gibt, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

Ein typisches Gebäude für Chinatown

Die ganze Gruppen entschied nicht bis ganz an die Südspitze Manhattans zu fahren um aus der Entfernung die Statue of Liberty zu bewundern. Stattdessen wollten wir alle lieber zum „Ground Zero“ und zum neuen „One World Trade Center. Wir alle waren Zeitzeugen des Terroranschlags vom 11. September 2001 und erinnerten uns noch gut an die schrecklichen Bilder von damals. Die ehemaligen Grundrisse der Zwillingstürme wurden nicht wieder bebaut. Aus ihnen ist ein sehr eindrucksvolles Denkmal geworden. Ein riesiges Quadrat aus schwarzem Marmor. Über die Ränder läuft Wasser in die Tiefe. Dieses fallende Wasser soll das Einstürzen der Türme symbolisieren. An den Rändern dieser Umrisse sind die Namen der Menschen eingraviert, von denen man weiß, dass sie bei den Anschlägen ums Leben gekommen sind. Einige Namen waren mit einer weißen Rose verziehrt. Diese weißen Rosen werden jeden Morgen von den Mitarbeitern der Gedenkstätte verteilt. Diese Menschen hätten an dem jeweiligen Tag Geburtstag gehabt. Wir waren sehr bewegt von diesem Platz. Stefan erzählte uns dann noch, ein wenig etwas über das Museum für den 11. September. Dieses war wohl sehr bedrückend und nichts für sensible Gemüter. So soll es dort einen Raum geben, in dem die letzten Telefonate von einigen Menschen mit ihren Liebsten abgespielt werden. Die Menschen wussten, dass sie gleich sterben würde und wollten sich noch verabschieden. Das wäre wohl zu viel für uns… sicherlich würden wir, wie wohl so viele andere auch, mit Tränen durch das Museum laufen.

Das neu errichtete One World Trade Center
Eine der Gedänkstätten an Ground Zero… ein sehr bedrückender Ort
Das neue weiße Gebäude rechts wurde in der Form einer Friendenstaube erbaut
Typisch New York alte und neue Gebäude ganz nah beieinander

Dies war der letzte Stopp unserer Tour für heute. In der Nähe von Macys wurden wir abgesetzt. Wir suchten uns einen Weg zurück zum Hotel und kamen noch am Madison Square Garden vorbei. Dort gönnten wir uns noch einen Smoothie und dann ging es zurück zum Hotel.

Danke Stefan für diese informative Tour
Kleine Pause beim Madison Square Garden

Nach einer kleinen Verschnaufpause machten wir uns um 17 Uhr wieder auf den Weg… dieses Mal in Richtung Hudson River. Dort sollte ja um 18 Uhr die AIDAdiva ablegen. Der Cruiseterminal war zum Glück nicht allzu weit von unserem Hotel entfernt. Wir konnten uns sogar noch direkt an das Pier 90 rein schleichen, um die AIDA ganz nah zu fotografieren. Danach gingen wir zurück zum Pier 84 und aßen dort am Anfang eine Kleinigkeit. Dann gingen wir ganz ans Ende und warteten auf das Ablegen. Es gesellten sich Deutsche zu uns auf die Bank und es stellte sich raus, dass diese beiden Paare gerade mit der AIDAdiva aus Hamburg gekommen waren… die Welt wird doch immer kleiner 😉 Wir genossen noch ein wenig die ruhige Atmosphäre zum Sonnenuntergang und machten uns dann auf den Weg zum Times Square. Dort machte Markus seine „Rundumaufnahme“ und dann ging es sehr müde zurück ins Hotel. Gute Nacht.

Die AIDAdiva liegt noch am Pier
Tschüss AIDAdiva
Auslaufen zum Sonnenuntergang… es geht in Richtung Kanada
Uhi… kaum eine Tag in New York uns schon unser eigenes Geschäft 😉
Ein unglaublich quirliger Ort
Und damit sagen wir Gute Nacht