MYANMAR #06 – Yangon intensiv (Burma mit Take Off Reisen)

Der heutige Tag stand unter dem Motto „Yangon intensiv“. Wir legten viele Kilometer zu Fuß zurück, fuhren mit einer Fähre über den Fluss und umrundeten die Stadt ein kleines Stück in dem Circular Train. Unter anderem sahen wir die Sule Pagode, den Mahabandoola-Park, viele alte Kolonialbauten, und machten dann Rast in einem kleinen typischen Teehaus bevor wir uns zum Bahnhof für den Circular Train machten. Danach fuhren wir noch ins Nationalmuseum und zu einem kleinen Basar. Im Hotel konnten wir uns noch ein wenig frisch machen, bevor es dann zum Abendessen ging. Aber schaut doch mal selber:

In unser Reise-Tagebuch schrieben wir folgendes:

Freitag, 27.11.2015 – Yangon/Myanmar

Wir starteten unsere heutige Sightseeing-Tour durch Yangon an der Sule-Pagode. Diese 46 m hohe Pagode wurde bereits 253 v. Chr. errichtet.

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Die Sule-Pagode liegt direkt auf einer Kreuzung…

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… direkt am Mahabandoola-Park

Mitten im Herzen der Stadt befindet sich im Zentrum eines stark befahrenden Kreisverkehrs die Sule Pagode. Die Pagode wurde im Jahre 235 vor Christus errichtet und wurde dem Beschützergeist der Singutara Hügel – „Sule-Nat“ – gewidmet. Die Pagode ist etwa 50 Meter hoch und ist umgeben von kleinen Läden. Hier bieten Astrologen und Handleser einen Blick in die Zukunft an.

Wir schauten uns die Pagode nur von außen an und spazierten dann weiter in den angrenzenden Mahabandoola-Park.

Maha Bandoola Park heißt die relativ kleine Grünanlage direkt angrenzend an der Sule Pagode. Eine Oase in Mitten des hektischen Gewusels der Stadt und Treffpunkt zum verweilen und ausruhen.

Der Name des Parks bezieht sich übrigens auf den burmesischen General Maha Bandula, der im ersten Krieg, 1824 bis 1826,  gegen die Briten kämpfte. Der Park selbst wurde schon Ende des neunzehnten Jahrhunderts errichtet, aber erst im Jahr 1948 kam das schwertförmige Denkmal hinzu.

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Der Mahabandoola-Park mitten in Yangon…

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… grenzt auch an den „Finanzdistrict“…

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… und beherbergt das Unabhänigkeitsdenkmal.

Danach schlenderten wir weiter durcht die Straßen Yangons. Immer wieder kamen wir an prächtigen und auch weniger prächtigen Kolonialbauten vorbei. Die Größe der Bauten war sehr beeindruckend, ihr Zustand war leider oft sehr schlecht. Hier besteht dringender Handlungsbedarf um diese imposanten Häuser zu erhalten.

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In der Umgebung vom Mahabandoola-Park

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In der Umgebung vom Mahabandoola-Park

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Buddhistische Mönche gehören zum Straßenbild überall in Myanmar.

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In der Umgebung vom Mahabandoola-Park

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Teilweise sehen die Bauten sehr heruntergekommen und schmutzig aus.

Wer sich für alte Techniken interessiert findet interessantes Anschauungsmaterial im „Government Telegraph Office“. Diese „Postfiliale“ stellt alte Telegraph-Maschinen aus und der nette Mitarbeiter vor Ort freut sich, wenn er sein Wissen weitergeben kann. Wir staunten nicht schlecht und nutzten gleich die Gelegenheit um Briefmarken für Postkarten zu kaufen.

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Das „Hauptpostamt“ in Yangon

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Viele Schalter…

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… und ein „Museum“ für alte…

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… Kommunikationsmaschinen 🙂

Weiter ging es zu einer Baptistenkirche und an dem Grand Hotel vorbei zum Ufer des Flusses. Hier warteten wir mit zahlreichen Burmesen in einer Wartehalle auf die nächste Fähre zum anderen Flussufer. Wir waren gerade mal zwei Stunden unterwegs, aber schon machte sich die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit bei uns bemerkbar. Wir waren schon ziemlich kaputt 😉

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Unterwegs in den Straße von Yangon

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Unterwegs in den Straße von Yangon

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Ein typischer Stand an dem z. B. gefrühstückt wird.

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Unterwegs in den Straße von Yangon

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Unterwegs in den Straße von Yangon

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The Armenian Apostolic Church of St. John the Baptist

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In der Baptistenkirche…

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… und durch den Nebenausgang wieder raus.

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Das Grand Hotel… sieht nicht mehr so einladend aus 🙁

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Eingelegte Pflaumen… typisches To-go-Essen für die Burmesen.

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Am Flussufer herrscht reger Verkehr.

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Vor dem Fähranleger ist ein kleiner Markt aufgebaut.

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Es hat gerade ein Fähre angelegt.

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Wir warten mit vielen anderen.

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Los geht es… die Menschen strömen auf die Fähre.

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Auch noch direkt am Anleger kann man Kleinigkeiten zu Essen kaufen.

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Für die Plastikstühle auf der Fähre muss extra gezalt werden 🙂

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Auch auf der Fähre gibt es ein kleines Geschäft.

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Abgelegt 🙂

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Das andere Ufer ist schon in Sicht.

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Wer nicht auf die Fähre warten kann/will, kann sich auch ein persönliches Boot zur Flussüberquerung mieten.

Nachdem wir auf der anderen Flussseite ein wenig das rege Treiben beobachtet hatten, ging es wieder mit der Fähre zurück.

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Ein schon etwas älterer „Fernreisebus“ 🙂

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Auch auf der anderen Flussseite wird reger Handel betrieben.

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Taxi 🙂

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Zweiräder… ein typisches Fortbewegungsmittel in Myanmar.

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Und wieder eingelegte Pflaumen und andere Leckereien.

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Wir sind schon wieder zurück.

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Es herrscht wieder reger Passagieraustausch.

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Und wir mitten drin 🙂

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Noch mehr Plaumen 😉

Im Teehaus „Morning Star Cafe“ konnten wir dann ein wenig verschnaufen und sehen, wie die Burmesen ihre Pausen verbrachten. Teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig für uns Europäer, aber es war schön einen Blick in den tatsächlichen Alltag in diesem fremden Land zu bekommen.

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Das Morning Star Cafe…

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… ist ein typisches Teehaus…

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… in dem auch gegessen werden kann.

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Sai unser Reiseleiter… es war eine besondere Reise, auch dank ihm.

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Im Schatten wird getrunken und gegessen.

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten ging es zum Bahnhof in Yangon. Hier erlebten wir mit dem Circular Train ein typisches Transportmittel in Yangon. Wie der Name schon sagt („Circular = kreisförmig“) fährt der Zug einmal um Yangon. Um die ganze Strecke von ca. 50 km zu schaffen braucht man schon vier Stunden. Wir hatten nicht so viel Zeit und fuhren deshalb nur ungefähr eine halbe Stunde bis zur Bahnhof „Hledan“.

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Auch die Bahnhofshalle hat eine Geschichte

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Ein typischer Verkaufsschalter für Tickets.

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Über den Gleisen

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Auch die Bahnhofshalle ist hübsch verziert.

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Eine Lok wartet auf ihren Einsatz

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Sai muss für uns alle die Tickets organisieren.

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Theoritisch könnte man einmal um die Stadt fahren… wenn man vier Stunden Zeit hätte 🙂

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Ohne Sai wären wir wohl verloren 😉

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Neugierig werden wir von den Einheimischen beäugt… aber auch wir beobachten interessiert das Treiben.

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Nach ca. einer halben Stunde…

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… steigen wir schon wieder aus…

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… Hledan ist erreicht 🙂

Am Bahnhof holte uns unser Fahrer wieder ab und wir fuhren zum Nationalmuseum. Hier gab es vieles interessantes aus der umfangreichen Geschichte Myanmars zu besichtigen. Ein Highlight war wohl der Löwenthron, welcher zu den Besitztümern von König Thibaw Min gehörte, dem letzten König von Myanmar. (Quelle: http://www.asien.net/myanmar/yangon/Yangon (Rangun), Myanmar – Reisen, Reiseführer – Asien.net). Leider war im Museum das Fotografieren und Filmen nicht erlaubt. Ihr müsst also selber mal nach Yangon um euch diese schönen Sachen anzusehen 🙂

Wir waren alle total kaputt, aber zum Abschluss ging es noch in ein „Einkaufszentru/Basar“. Markus brauchte schließlich noch einen Longyi. Dieses traditionelles Kleidungsstück für Männer ist eine Art Rock, der über dem Bauch geschickt gebunden wird. Wir brauchen wohl nicht zu erwähnen, dass er ihn nie getragen hat 😉

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Auf dem Weg zu unserem Auto sehen wir noch ein typisch asiatisches Baugerüst aus Bambus…

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… und Markus möchte gerne hiermit weiter fahren 🙂

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Auf dem Weg zum Einkaufen, kommen wir noch einmal an der Shwedagon Pagode vorbei… immer wieder beeindruckend 🙂

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Im „Einkaufszentrum“ herrscht reges Treiben…

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… und wird gesellig beieinander gesessen.

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Bei dem Chaos auf der Straße warten wir auf unseren Fahrer.

Insgesamt war dies ein sehr anstrengender Tag. Nachdem wir uns kurz im Hotel frisch gemacht hatten, ging es noch zum Abendessen in ein schönes Restaurant an einem See.

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Zu Abendessen werden wir mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

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Das Restaurant ist hübsch eingerichtet… wir sind noch die einzigen Gäste 🙂

Markus war danach von dem heißen anstrengendem Tag total „ausgenockt“, so dass Birgit die Koffer für die Weiterreise alleine packen musste. Ja, unsere Tage in Yangon waren vorbei. Am nächsten Tag sollte es weiter zum goldenen Felsen gehen. Was wir erst abends erfahren haben, wir durften für die nächste Übernachtung nur einen „Tagesrucksack“ mitnehmen. Das wird ja spannend 😉 Gute Nacht!

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