Thailand Rundreise 11/18: Sop Ruak, das goldene Dreieck, Laos, Burma

Fast am nördlichsten Punkt des Landes angekommen. Wir erreichten das legendäre goldene Dreieck. Hier grenzen Laos, Thailand und Myanmar (Burma) aneinander. Bis heute ist dieser Landstrich für seinen regen Opiumhandel bekannt. Wir fuhren über den Fluss an das Ufer von Laos und beobachteten das Treiben an der Grenze zu Myanmar.

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19. Juli 2004 22.00 Uhr in Chiang Rai/Thailand:

Markus schrieb:

In allter Frühe ging es von unserer „Dschungel-Bungalow-Anlage“ wieder los. Das wir im Urlaub in den ersten Tagen immer um 6.00 Uhr aufstehen würden, hätten wir auch nicht gedacht 😉 Aber wie heißt es doch so schön: Nur der frühe Vogel fängt den Wurm! Also müssen wir da wohl durch!

Zunächst fuhren wir knapp zwei Stunden in Richtung Norden nach Phayao zum natürlich entstandenen Stausee „Nwan Phayo“. So wirklich spannend war das aber nicht. Uns wurde hier Tee angeboten und dann kam Pao mit einem kleinen Glas um die Ecke: Holzwürmer, frittiert!! Würg!!! Birgit war aber tapfer und hat einen probiert 🙂 Ob der wirklich, wie sie sagte „nach Pappe“ schmeckt, habe ich dann aber doch nicht ausprobiert. Leider war der Wurm mit einem Haps weg und ich bekam die Videokamera nicht schnell genug zum laufen. Aber ich habe es gesehen… jawoll!!

Nun ging es weiter zum berühmt berüchtigten „Goldenen Dreieck“. So wir der geographische Punkt genannt, an dem Burma, Laos und Thailand aneinander grenzen. „Golden“ deshalb, weil es hier früher einmal einen regen Drogenhandel gab, der mit Gold bezahlt wurde.

Nach dem Essen wollten wir auf der Restaurant-Terrasse noch ein Gruppenbild machen. Kurz vorher fällt mir aus Tischhöhe unsere neue Fotokamera runter. Ohhhh NEEEEEEIIIIINNNN!! Zum Glück blieb sie heil.

Wo wir schon einmal hier waren, wollten wir natürlich auch mal rüber nach Laos fahren. Da es eine Wassergrenze zwischen den Ländern ist, ging das natürlich nur per Boot – na dann mal los. Was für eine Nussschale! Eine bedrohliche Schlagseite noch dazu. Am „beruhigensten“ war jedoch, dass der hintere Bootsmann während der Fahrt ständig Wasser aus dem Boot schippte…. bibber!!!

In Laos trocken angekommen kamen wir uns vor wie in einer Tourifalle. Knach zwanzig Bambushütten, alle mit den gleichen Waren und Preisen. Und hier gab es eine Lokalspezialität: Gecko-, Skorpion- oder auch Schlangenschnaps. Nene, aus den Viechern wurde kein Schnaps gebrannt. Die wurden totgehauen und als ganzes in die Schnapsflaschen gestopft. Das war echt ekelig.

Nachdem wir alle noch vom örtlichen „Postbediensteten“ noch einen Stempel in unseren Reisepass bekommen hatten 😉 , ging es per Boot zurück… und auch die Rückfahrt haben wir trocken überstanden.

Nun ging es weiter zur nördlichsten Stadt Thailands, Mae Sai. Direkt am Grenzübergang herrschte hier Betrieb wie in Bangkok. Wieder reichlich Touri-Schnickschnack, aber wir haben trotzdem etwas gefunden. Birgit hat für 100 Bht. (ca. 2 €) einen schicken silbernen Gürtel erstanden und ich für 130 Bht. ein Gameboy-Spiel.

Auf dem Weg nach Chiang Rai und unserem Hotel machten wir noch einen kurzen Stopp an einem Verkaufsstand für Ananas, mitten an einer Schnellstraße. Die waren sehr lecker 🙂

Unser heutiges Hotel ist um Längen besser als gestern. Aber Geckos scheinen auch hier das gesamte Gebäude erobert zu haben. In den Hotelgängen kleben an den Decken und Wänden dutzende von den Biestern. Ich finde die voll doooooof!!! Das Zimmer haben wir gründlich durchsucht. Von Franzis Kollegen haben wir noch keinen entdecken können… noch nicht 😉

Noch zwei Tage, dann fängt der Urlaub an. So langsam sind wir reif für die Insel…

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