Zwei Tage im Harz – Segway-Tour zum Brocken und Megazipline mit Harzdrenalin, Übernachtung in Wernigerode

Auf geht es in den Harz, das höchste Gebirge in Norddeutschland. Wir hatten uns bei dem Veranstalter Harzdrenalin für eine King-Size Brockentour mit dem Segway am Samstag und für die Megazipline am Sonntag angemeldet. Das versprach ein Wochenende voller Spaß und Abenteuer 🙂

Aber schaut doch mal selber:

Früh morgens machten wir uns auf den Weg nach Schierke. Um 9.30 Uhr sollte die Segway-Tour zum Brocken starten, zehn Minuten vorher war der Treffpunkt auf einem Parkplatz in Schiere vereinbart. Ohne Stau und weitere Probleme kamen wir durch und waren überpünktlich am vereinbarten Startpunkt. Kurz nach uns, kam auch schon das Team von Harzdrenalin und lud die sieben benötigten Segways aus dem Transporter. Nach und nach trudelten auch die anderen beiden Paare ein, mit denen wir unterwegs sein sollten. Bevor wir losfahren durften, mussten wir erst einmal einen kleinen „Segway-Führerschein“ machen. Das Gefährt wurde uns erklärt, und nach und nach durften wir alle aufsteigen. Schon nach kurzer Zeit waren wir alle „eingefahren“ und es ging los. Ein kleines Stück durch Schierke und dann auf die befestigte Bockenstraße dem Brocken entgegen.

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Ein herzliches Willkommen in Schierke 🙂

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Das macht Spaß 🙂

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Die Landschaft war sehr idyllisch

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Während einer kurzen Pause konnte man sogar Blaubeeren pflücken gehen.

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Weiter geht es in Richtung Brocken.

Das Fahren mit den Segways machte Spaß und so fuhren wir nach einer guten Stunde schon dem Gipfel entgegen. Markus war so von der Aussicht angetan, dass er nicht mehr auf die Straße achtete und prompt mitsamt dem Segway im Graben landete 🙁 Er hatte aber Glück im Unglück, keine größeren Verletzungen und das Segway war auch noch einsatzbereit 🙂

Auf dem Gipfel angekommen hatten wir ca. eine halbe Stunde Zeit um ein wenig die Gegend zu erkunden und die Aussicht zu genießen. Bei 16 Grad und ein wenig Wind, zogen wir uns erst noch einmal ein bisschen wärmer an, bevor wir ein wenig auf Erkundungstour gingen.

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Wir sind da 🙂

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Ein schöner Übersichtsplan der direkten Umgebung des höchsten Punkts Niedersachsens.

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Besonders weit konnten wir nicht schauen… aber schön war es trotzdem.

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Und abwärts ging es zurück.

Die Fahrt runter haben wir als anstrengender empfunden. Man hatte teilweise das Gefühl, dass Segway nicht mehr stoppen zu können und gefühlt kam einem die Lenkstange immer mehr entgegen, so dass man das fast Angst hatte gleich hinten über zu plumpsen. Mit ruhig bleiben und gerade stehen bleiben, bekam man das dann aber auch wieder in den Griff und bald schon waren wir auch wieder unten auf dem Parkplatz in Schierke angekommen.

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Wernigerode. Hier wollten wir eine Nach übernachten. Noch bevor wir Schierke verließen, kamen wir an einer Sommerrodelbahn vorbei… die mussten wir natürlich auch noch einmal testen. Für 2,20 € konnte man hier eine rasante Fahrt erleben… eine nette Sache 🙂

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Für so eine rasante Fahrt ist Markus immer zu haben.

In Wernigerode hatten wir uns die „Alte Apotheke“ für die eine Übernachtung ausgesucht. Nach einem kurzen Anruf bei Herrn Mund, erfuhren wir, dass unsere Ferienwohnung schon fertig zum Einzug war. Uns wurde das Tor zum Innenhof geöffnet und durch eine schmale Einfahrt kamen wir zu den Parkplätzen. Wow, hier ist es aber idyllisch. Überall leuchteten Blumen in den schönsten Farben. Herr Mund begrüßte uns herzlich und zeigte uns das Zimmer in der zweiten Etage. Alles war picobello sauber uns wir fühlten uns sofort wohl. Wir merkten sofort, was diese Unterkunft auch bei den Bewertungen im Internet so beliebt macht. Herr Mund leitet dieses Haus aus Leidenschaft. Es macht ihm Spaß seinen Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Wir zogen ein und dann übermannte uns erst einmal der Schlaf. Da wir ja schon sehr früh aufgestanden waren und schon einiges erlebt hatten, mussten wir erst einmal wieder ein wenig Kraft tanken.

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Die „Alte Apotheke“ in Wernigerode… durch das Rolltor rechts gelangt man in den Innenhof.

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Eine wirklich empfehlenswerte Unterkunft.

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Der Innenhof der „Alten Apotheke“ in Wernigerode wurde sehr liebevoll gestaltet.

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Unser Appartement war sehr großzügig geschnitten. Ein Schlafzimmer mit Sitzgelegenheit und Fernseher…

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… und eine kleine gemütliche Küche im Durchgang zum modern renovierten Badezimmer mit Dusche.

Nach einer kleine Pause machten wir uns auf den kurzen Weg in die Innenstadt um etwas zu essen. Vor einem vorherigen Besuch in Wernigerode war uns noch das Restaurant „Ins kleine Paradies“ bekannt. Hier setzten wir uns in den Biergarten und genossen unsere Stärkung. Danach bummelten wir noch ein wenig durch die wunderschöne Stadt, bevor wir uns dann auch wieder auf den Weg zurück in die Pension machten. Auch wenn Segway-Fahren nicht so anstrengend aussieht… wir waren ganz schön kaputt von dem Tag… gute Nacht!

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Von der Alten Apotheke aus ist der Weg in die Innenstadt nicht weit… hier der Eingang in die Burgstraße.

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Wernigerode… Fachwerkhäuser ohne Ende 🙂

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Wernigerode… Fachwerkhäuser ohne Ende 🙂

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Im Biergarten „Ins kleine Paradies“

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Ein schönes Plätzchen um bei guten Wetter zu verweilen.

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Der „Marktplatz“ zentral in Wernigerode.

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Imposant ragt der Kirchturm in die Höhe…

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… auch mal aus einer anderen Perspektive.

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Kleine Gassen laden zum Bummeln ein.

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Einfach nur schön.

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Fachwerkhäuser…

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… so weit das Auge blickt.

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Museum Schiefes Haus.

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Die Uhr im Blumenbeet ging sogar richtig 😉

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Noch mehr Fachwerk.

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Ein letztes Getränk am Abend…

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… dann noch kurz zum kleinsten Haus…

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… und ab ins Bett 🙂

 

Am nächsten Morgen hatten wir uns zum Frühstück in dem „Cafe Burgstraße“ angemeldet. Dieses war bequem fußläufig von der Pension erreichbar. Das Frühstücksbüffet war riesig… fast schon zu viel an Auswahl. Besonders lecker waren die kleinen Brötchen in den verschiedensten Sorten. Für 5,85 € konnten wir uns den Bauch vollschlagen… die Getränke haben natürlich extra gekostet 😉

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Wir machten einen Umweg zum Cafe Burgstraße und entdeckten aus einiger Entfernung das Schloß Wernigerode oben auf dem Berg.

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Hier gibt es noch Closet-Anlagen 😉

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Auch eine schöne Perspektive vom Kirchturm.

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Das Frühstück im Cafe Burgstraße war sehr lecker… immer wieder gerne.

Danach ging es in Richtung Rappbodetalsperre. Hier stand die Megazipline von Harzdrenalin. Aus über 130 m Höhe sollte es über einen Kilometer über den Stausee gehen… wow… das war schon aus der Ferne sehr beeindruckend.

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Unser erste Blick auf die „Absprungschanze“ 😉

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Auf dem Parkplatz wurde schon groß Werbung gemacht, von hier aus musste man noch ein Stückchen durch den Wald laufen.

Zum Glück war es noch nicht so voll und wir fanden schnell einen Parkplatz. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zum Absprungturm. Dort angekommen wurden wir abgehakt und mussten dann erstmal eine Teilnahmeerklärung ausfüllen. Damit ging es zur Kasse. Dort bekamen wir dann das „Geschirr“ in dem wir später drin hängen würden, die Helme mit den GoPro-Kameras (die hatten wir extra dazugebucht) und die Rolle für das Stahlseil… so mit insgesamt vier GOPro Kameras ausgerüstet mussten wir alles den Turm hochtragen. In der ersten Zwischenetage wurden wir von einer netten Dame „angezogen“. Sie zeigte uns, wie wir in das „Geschirr“ steigen mussten… ein wenig mit dem Popo wackeln, und schon war man drin 😉 Ganz oben klopfte dann das Herz schon ein wenig doller. Es waren noch drei Paare vor uns, so dass wir uns das ganze Prozedere drei Mal in Ruhe anschauen konnten. Dann waren wir dran 🙂 Sehr routiniert nahmen uns die beiden Mitarbeiter von Harzdrenalin in Empfang. Hingen uns in die vorgesehenen Befestigungen und dann hieß es auch schon… Bauchlage und Füße strecken. Die Arme mussten an den Körper… und drei, zwei eins….. Ahhhhhhhhh. Los ging es 🙂 Ein tolles Gefühl, so in der Luft über die schöne Landschaft zu schweben. Uns kam es auch gar nicht so schnell vor… leider war es dann aber nach noch nicht einmal einer Minute schon wieder vorbei. Viel zu kurz… aber toll war es!!! Von der netten Dame, die mit uns am Tag zuvor Segway gefahren ist, wurden wir wieder entkleidet und bekamen die Speicherkarten aus den zwei geliehenen GoPro Kameras. Ein Shuttlebus brachte uns dann zurück zum Parkplatz. Dort tranken wir noch etwas, schauten uns das Spektakel noch einmal von der Talsperre direkt an und machten uns dann auf den Heimweg. Das war ein tolles Wochenende 🙂

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Wir hatten Glück, und um kurz nach zehn war es noch nicht so voll… nach uns wurde es dann schlagartig voller.

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Voller Vorfreude 🙂

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Ein Blick von der „Zwischenebene“…

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… über die Talsperre und den Stausee.

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Nachdem für uns schon alles vorbei war, beobachteten wir die, die nach uns Spaß hatten 🙂

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Von der Talsperre aus kann man die Mutigen gut beobachten.

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Wir sagen Tschüss… das war ein schönes Wochenende. Danke Markus für das tolle Geschenk … Bussi von Birgit 🙂

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