MYANMAR #03 – Thonburi Tour – Auf den Spuren von König Taksin (Burma mit Take Off Reisen)

Schon war unser letzter Tag in Bangkok angebrochen. Morgen sollte es weiter gehen nach Myanmar. Wir hatten für diesen Tag wieder bei Green Bangkok Tours eine Sightseeingtour gebucht: Thonburi Tour – Auf den Spuren von König Taksin. Dabei haben wir zu Fuß die Gegend um Wat Arun erkundet. Wir haben den Wat Molee Lokajaram, die Ton Son Moschee, die katholische Santa Cruz Church und den Wat Prayun erkundet. Bei letzterem war schon das ganze Gelände herrlich bunt für das Wasserfest am nächsten Tag geschmückt. Auch bei einem Bummel über den Blumenmarkt konnten wir die vielen schönen Blumen als Opfergaben bewundern. Nach der Tour entspannten wir dann noch ein wenig im Hotelpool und anschließend genossen wir noch einen Cocktail zum Sonnenuntergang in der Red Sky Bar.

Aber schaut doch mal selber:

In unser Reise-Tagebuch schrieben wir folgendes:

Dienstag, 24. November 2015:

Nach einem leckeren Frühstück mit dem Blick über die Dächer von Bangkok (24. Etage) wurden wir wieder pünktlich von Nikki in der Hotellobby abgeholt. Es ging, wie auch schon am Vortag, mit dem BTS Skytrain von der Station „Radchadamri“ zum Shaton Pier. Von dort aus nahmen wir die orangenen Expressboote zum Tha Tien Pier gegenüber des Wat Arun, danach mussten wir noch mit der Fähre den Chao Phraya überqueren.

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Der Wat Arun am Chao Phraya… leider in ein Baugerüst verhüllt.

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Noch schnell mit der Fähre übersetzen 🙂

Gleich nach dem verlassen der Fähre machte uns Nikki auf die Statuen aufmerksam, die mit chinesischer Keramik verziert waren. Die chinesische Keramik ist früher als Ballast zurück nach Thailand gekommen. Thailand hat viele Waren per Schiff nach China exportiert. Auf den Rückwegen nach Thailand fehlte den Schiffen dann Ballast um stabil im Wasser zu liegen. Also kam man auf die Idee, „Bauschutt“ mit zurück zu nehmen. Dieser wurde dann zur Verzierung einiger Tempelanlagen weiterverarbeitet.

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Auf dem Weg zum Eingang…

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… des „Tempels der Morgenröte“.

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Löwen bewachen den Eingang.

Gleich die Schwelle am Eingang zum Tempelgelände war ein wenig höher gebaut. Nikki erklärte uns, dass im buddhistischen Glauben hier die Mutter Erde wohnt, und man nicht auf ihr „Haus“ treten darf. Also macht man immer einen Schritt über diese Schwelle. Gleich hinter dem Eingang gingen rechts und links zwei überdachte Gänge entlang, in der viele goldene Buddha Statuen thronten. Unter diesen Figuren waren Bilder und Inschriften von dort bestatteten Personen zu sehen. Nikki erklärte uns, dass man hier seine Urne gegen eine gewisse Spende beisetzen lassen konnte. War die Spende noch ein wenig größer, hatte man zusätzlich die Möglichkeit auch direkt beim Buddha beigesetzt zu werden.

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Schön verzierte Dächer

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Die lange Buddha-Statuen-Reihe…

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… gibt Gläubigen…

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… die letzte Ruhestätte.

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Die reich verzierte Ordinationshalle…

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… glitzert bis unter das Dach.

In der Ordinationshalle wartete dann der goldene Buddha auf uns. Neben dem Abt, der dort auf Gläubige wartet, standen einige Eimer mit Spenden für die Mönche. Hier wird gespendet, um ein verstorbene Angehörige zu gedenken. Die damit verbundene und in der Ausflugsbeschreibung beschriebene Zeremonie wurde uns leider nicht von Nikki angeboten, und leider haben wir auch nicht selber daran gedacht. Das wäre sicherlich ein schöner Moment geworden.

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In der Ordinationshalle des Wat Arun

Danach sollten wir auf eigene Faust noch ein wenig das Gelände erkunden. Leider hatten wir ein wenig Pech, der „Tempel der Morgenröte“ wie der Wat Arun auch heißt, wurde renoviert und so bedeckten hohe Gerüste die bekannte Prang. Hoch auf den Prang ging es leider wegen der Bauarbeiten nicht, also begnügten wir uns mit dem, was wir erkunden konnten. Mittlerweile war es auch schon recht warm und der Schweiß lief uns überall hin 🙁 Wir machten eine kurze Trinkpause und dann ging es weiter.

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Unterwegs auf dem Gelände des Wat Arun

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Auch diesen chinesischen Buddah entdeckten wir auf dem Gelände

Wir verließen Wat Arun durch den Hinterausgang und kamen vorbei an den Unterkünften und Ausbildungsräumen der Mönche und Novizen. Novizen werden die jungen Mönch-Schüler genannt. Jeder Thailänder hat die Möglichkeit mit 7 Jahren in das Kloster zu gehen. Später hat man dann die Möglichkeit zu entscheiden, ob man Mönch werden oder zurück in das „normale“ Leben möchte. Aus den Ausbildungsräumen drang melodischer Gesang zu uns herüber.

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Wir sagen Tschüss Wat Arun…

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… durch den „Hinterausgang“ verlassen wir das Tempelgelände.

Auf dem Weg zum Wat Molee Lokajaram gingen wir durch schmale Gassen, durch die wir alleine wahrscheinlich gar nicht gegangen wären. Wir liefen auch direkt durch die Kantine der Mönche, die gerade um kurz vor zwölf beim Mittagessen waren. Nach zwölf Uhr ist des den Mönchen nämlich nicht mehr gestattet zu essen.

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Durch schmale Gassen ging es zu Fuß…

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… zum Wat Molee Lokajaram (Wat Moli)

 

Wat Molee Lokajaram mit seinem europäisch thailändischen Stil stammt noch aus der Ayuttaya Periode und wurde durch König Taksin gefördert. Auch hier entdeckten wir wieder die ein oder andere Buddhafigur. Eine Führung durch die Räumlichkeiten in denen die Novizen wohnen, wie in der Ausflugsbeschreibung angekündigt wurde, fand nicht statt.

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Die Ordinationshalle des Wat Molee Lokajaram

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Durch schöne Fensterläden lacht das Sonnenlicht 🙂

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Auf dem Gelände des Wat Molee Lokajaram

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Auf dem Gelände des Wat Molee Lokajaram

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Auf dem Gelände des Wat Molee Lokajaram

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Auf dem Gelände des Wat Molee Lokajaram

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Auf dem Gelände des Wat Molee Lokajaram

Wir gingen weiter durch die Gassen und sahen wie einige Thailänder lebten, die nicht viel Geld zur Verfügung haben. Unser Ziel war die Ton Son Moschee. Auch dieses Gebäude stammt ursprünglich aus der Ayuttaya Periode und König Taksin hat das Land damals an die Islamisten vermacht. In der königlichen Familie wird nämlich nicht nur der buddhistische Glaube, sondern auch der islamische gelebt. Zum Beispiel gehörte eine der Frauen Rama des II. dem islamischen Glauben an. Ihr wurde nach dem Tod ein Finger der rechten Hand entnommen, der hier auf dem Friedhof hinter der Moschee beerdigt ist. Viel Grün umringt hier die vielen alten Grabsteine, die alle für die Ehrerbietung der Toten aufgestellt wurden. Wie in Thailand üblich werden hier fast nur Urnen mit der Asche der Toten beerdigt. Bestattungen von ganzen Körpern finden nur äußerst selten statt. In die Moschee reingehen konnten wir leider nicht.

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Die Ton Son Moschee

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Die Ton Son Moschee

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Der Friedhof der Ton Son Moschee

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Auf dem Gelände der Ton Son Moschee

Auf unserem weiteren Weg kamen wir noch an dem Wat Kanlaya vorbei. Dieser stand eigentlich nicht auf unserem Programm, trotzdem statteten wir ihm einen kurzen Besuch ab – und das hat sich gelohnt. Hier stand die Nachbildung des goldenen Buddha aus Ayuttaya. Er ist mit seinen „nur“ 12 Metern Höhe zwar ein wenig kleiner (der in Ayuttaya ist ca. 19 Meter hoch), aber auch sehr beeindruckend.

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Weiter ging es durch die Gassen Bangkoks

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Über eine kleine Brücke des Khlong „Bangkok Yai“

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Auf dem Glände des Wat Kanlaya

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Der goldene Buddha … 12 Meter hoch.

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Auf dem Glände des Wat Kanlaya

Danach ging es weiter durch schmale Gassen zu unserem nächsten Ziel, der Kian Un Keng Shrine. Dieses „Chinesische Spirithaus“ durften wir zwar nur von außen betrachten, aber seine Holzelemente mit tollen Schnitzereien waren schon sehr beeindruckend.

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Kian Un Keng Shrine

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Auf den vielen kleinen Schnitzereien…

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… lassen sich viele Geschichten entdecken.

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Kian Un Keng Shrine

Weiter ging es auf einem Steg direkt am Chao Praya River entlang zur portugisischen katholischen „Santa Cruz Church„. Mit dem Grund und Boden belohnte König Taksin die Portugiesen, die ihm 1767 im Kampf gegen die Burmesen, die in Thailand eingefallen waren, halfen. Hier konnten sie sich niederlassen. Die ursprüngliche Kirche wurde aus Teakholz gebaut. Sie brannte allerdings im Jahre 1833 ab und wurde danach bereits mit Mauerwerk errichtet.

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Über Stege ging es an einfachen Häusern, direkt am Chao Phraya vorbei…

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… viele der Häuser haben sicherlich interessante Geschichten zu erzählen 🙂

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Der Eingang zur Santa Cruz Church von Fluss aus.

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Santa Cruz Church

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Santa Cruz Church

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Santa Cruz Church

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Santa Cruz Church

 

Es ging weiter an der katholischen Schule vorbei zum Prayurawongsawas Waraviharn Temple (Wat Prayun), der auch „Turtle Temple“ genannt wird. Hier war alles sehr bunt geschmückt. Nikki erklärte uns, dass die schon die Vorbereitungen für den nächsten Tag waren. Am 25. November 2015 ist Vollmond und das Lichterfest wird gefeiert. Schade, dass wir das nicht mehr miterleben durften. Ein kleines Highlight für uns war der Schildkrötenteich, hier tummelten sich unzählige Schildkröten im Wasser oder auch an Land in der Sonne. Es war ein schöner Schauplatz um kurz einmal inne zu halten und den putzigen Tierchen zuzuschauen. Hier soll es wohl auch einen begehbaren Stupa geben… leider haben wir auch dies nicht gemacht.

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Wat Prayun

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Die weiße Stupa des Wat Prayun

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Farbenfrohe Vorbereitungen für das Lichterfest am nächsten Tag…

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… alles leuchtete in den schönsten Farben.

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In schönen Garten der Anlage…

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… konnte man gemütlich im Schatten spazieren gehen…

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… und die Schildkröten beim Tummeln im Teich beobachten.

Danach hatte Nikki noch etwas besonderes für uns, da wir den Blumenmarkt noch nicht kannten, gingen wir zu Fuß über die Saphan Phut Brücke an deren Ende der Blumenmarkt fast begann. Hier herrschte reges Treiben. Die Verkäufer waren fleißig dabei schönste Blumengestecke zu binden. Diese waren sehr begehrt, denn am nächsten Tag sollte ja das Lichterfest stattfinden. Jeder, der etwas zu zelebrieren hatte, würde dann ein kleines Blumenschiffchen mit Opfergaben und einem Licht auf das Wasser hinausschwimmen lassen. Das ist sicherlich ein toller Anblick.

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Auf der Saphan Phut Brücke überqueren wir den Chao Phraya

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Auf dem Blumenmarkt…

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… basteln viele fleißige Hände…

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… die schönsten Opfergaben.

Wir ließen uns von dem Strom auf dem Markt treiben und nur ein kleines Stückchen weiter kamen wir zu Nikki seinem Lieblingsrestaurant. Wir bestellten Chicken wih green curry. Für Markus scharf und für Birgit „kinderscharf“ 😉 Das Essen war wieder mal sehr lecker.

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Das war lecker… noch schnell ein Abschlussfoto 🙂

Danach ging es mit dem Taxi zurück zum Hotel, gar kein leichtes Unterfangen bei dem Verkehr. Gegen halb drei waren wir dann zurück.

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Noch ein paar Schnappschüsse…

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… von der Rückfahrt zum Hotel.

Wir duschten schnell und dann ging es mit Badeklamotten zum Pool. Ach war das schön… ein wenig plantschen und danach ausruhen. Birgit wollte einem Latte Macchiato bestellen, der Kellner verstand aber irgendwie nur Macciato und wir bekamen einen doppelten Espresso mit Milch. Egal, so bleiben wir halt noch ein wenig wach.

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Die Aufsicht vom Pool zum Hotel…

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… hier kann man sich über den Dächern von Bangkok eine kleine Abkühlung holen.

Mittlerweile war es kurz vor fünf. Es war also kurz vor unserem letzten Sonnenuntergang in Bangkok und in der Red Sky Bar, im 55. Stock des Centara Grand, gab es noch bis 18.00 Uhr Happy Hour… also zwei Cocktails zum Preis von einem. Das wollten wir uns natürlich am letzten Abend nicht entgehen lassen. Wir fanden noch ein schönes Plätzchen direkt mit dem Blick zum Sonnenuntergang. Dort saßen wir gemütlich bis ca. 19 Uhr… herrlich!

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Der Ausblick aus der Red Sky Bar zum Sonnenuntergang

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Bei einem leckeren Cocktail…

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… lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Leider fand an diesem Abend direkt unter unserem Zimmer auf der Straße ein Konzert statt. Dies hörten wir sogar bei uns in der 45. Etage… gut isoliert sind die Zimmer also nicht 🙁 Erst gegen halb eins wurde es ein wenig ruhiger und irgendwann schliefen wir dann endlich mal ein… gute Nacht.

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